
Im Heiztunnel ist es am stärksten zu Druckschwankungen. Die Temperatur der Präform beginnt zu schwanken – man muss dann mit Problemen wie dünnen Stellen, Spannungsrisse oder ungleichmäßiger Belastung umgehen. Bei dem SIPA SFL 2/2-Linearlüfter handelt es sich dabei nicht nur um eine Heizeinheit, sondern auch um einen Kontrollmechanismus, der dafür sorgt, dass die Präform innerhalb des optimalen Temperaturbereichs bleibt.
Wir haben die Heizeinheit des SFL 2/2 als Infrarotstrahler konzipiert, der perfekt zum thermischen Profil sowie zur mechanischen Anordnung der Maschine passt. Er arbeitet bei der vorgeschriebenen Spannung und Leistung, verfügt über einen R7s-Anschluss sowie die exakte Länge und Befestigungsgeometrie, die für den Heizbereich des SFL 2/2 erforderlich sind. Der Quarzkörper sowie die Halogen/NIR-Technologie sorgen für eine schnelle Reaktion sowie wiederholbare Ergebnisse. Dadurch wird das Zieltempertur schnell erreicht, und die Bedingungen bleiben Schicht für Schicht stabil. In der Praxis bedeutet das weniger Zeit für Einstellungen und weniger Ausschuss aufgrund von Temperaturproblemen.
Man erhält so mehr Betriebszeit – indem man unplanmäßige Stillstände reduziert. Diese Heizeinheit ist so konzipiert, dass sie über lange Zeiträume hinweg eine konstante Leistung liefert. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass viele Geräte länger als 5.000 Stunden im Einsatz bleiben, ohne dass es zu signifikanten Leistungsabfällen kommt. Das bedeutet weniger Austausche, weniger Ersatzteile im Lager und eine gleichmäßigere Verteilung der Temperatur an den Flaschenwänden. Die Energieverbrauch bleibt konstant, da der Strahler zur thermischen Belastung der Maschine passt – es müssen keine Übertreibungen vorgenommen werden, um eine Unstimmigkeit auszugleichen.
Die Installation auf dem SFL 2/2 ist einfach – doch die Ausrichtung ist wichtig. Die Heizeinheit muss genau im Reflektor sitzen und sauberen Kontakt zu den R7s-Anschlüssen haben. Andernfalls entsteht eine ungleichmäßige Hitzeverteilung, was die Lebensdauer der Heizeinheit verkürzt. Außerdem sollte der Heiztunnel sauber gehalten werden – Staub und Schmutz auf dem Quarzkörper beeinträchtigen die Leistung schneller, als man denkt. Wenn die Heizeinheit bei den vorgeschriebenen Einstellungen betrieben wird, ergibt sich eine konstante Hitzeeinwirkung auf die Präformen, stabile Produktionszyklen und weniger Alarme im Zusammenhang mit der Heizung.