
Wenn der Winter richtig zusetzt, wird die Luft im Werkraum sehr kalt. Die Hände werden steif, die Konzentration nimmt ab – und die gesamte Arbeitsgeschwindigkeit verlangsamt sich. Elektrische Heizgeräte, die nur Luft erwärmen, zwingen einen dazu, auf die Wärme zu warten – und das kostet Zeit. Infrarot-Heizgeräte ändern das: Sie leiten die Wärme genau dorthin, wo sie am meisten benötigt wird – an die Menschen, an die Oberflächen sowie direkt auf die Werkzeuge.
Was technisch wirklich wichtig ist: Infrarot-Heizgeräte funktionieren, indem sie Elektrizität direkt in Strahlungswärme umwandeln. Quarzröhren enthalten die Heizelemente, erreichen schnell die gewünschte Temperatur und strahlen die Wärme mit minimalem Luftstrom ab. Man spürt die Wärme bereits nach Sekunden – nicht erst nach Minuten.
Die meisten industriellen Elektrikheizgeräte sind für 240V oder 380V-Dreiphasensysteme konzipiert, sodass sie länger ohne Probleme betrieben werden können. Ein stabiler Thermostat hält den Raum bei der gewünschten Temperatur. Zudem schützen ein robustes Gehäuse sowie eine geeignete IP-Zertifizierung das Gerät vor Staub, Zugluft und anderen Einflüssen.
Für einen Werkraum sollten Sie Modelle wählen, bei denen eine langlebige Quarzröhre mit einem Stahl- oder Aluminiumreflektor kombiniert ist. So wird die Wärme genau dorthin geleitet, wo sie benötigt wird.
Warum das in einem Werkraum funktioniert: Im Werkraum geht es darum, dass die Menschen comfortable bleiben und die Arbeit reibungslos ablaufen kann. Infrarotwärme erwärmt Körper und Werkzeuge direkt – man muss also nicht die ganze Raumluft erwärmen. Dadurch wird die Aufwärmzeit verkürzt, die Arbeitsqualität verbessert und Energie verschwendet wird weniger. Die Menschen bleiben beweglich, die Durchblutung bleibt gut – und der Druck, den kalte Luft auf Gelenke und Muskeln ausübt, wird verringert.
In Wartebereichen, Ladeplätzen und auf Produktionslinien bedeutet das weniger Pausen und weniger Beschwerden. Der Raum wirkt auch an den kältesten Tagen nutzbar. Es handelt sich dabei nicht nur um Ausrüstung – sondern auch um etwas, das den Arbeitstag sicherer und angenehmer macht.
Was Sie wissen sollten: Infrarot-Heizgeräte sind einfach zu installieren – doch sie benötigen eine geeignete Stromversorgung. Passen Sie Spannung und Leistungsvermögen des Netzes an die Angaben des Heizgeräts an. Wenn möglich, nutzen Sie dazu eine eigene Stromleitung.
Auch Abstände sind wichtig: Halten Sie das Gerät fern von brennbaren Materialien und sorgen Sie dafür, dass der Luftstrom rund um das Gehäuse ungehindert fließen kann.
Strahlungswärme erwärmt alles, was sie „sieht“ – daher sollten Sie darauf achten, dass es keine kühlen Stellen gibt. Wenn der Raum hohe Decken oder starke Zugluft hat, hilft ein zweites Gerät oder eine kluge Anordnung dabei, die Wärme gleichmäßig zu verteilen.